Lösungsansätze für Angestelltenwohnungen in Tourismusgemeinden, Viele Bergtourismusgemeinden kämpfen mit Wohnungsknappheit – insbesondere für saisonale Mitarbeitende. Dies erschwert die Rekrutierung von Fachkräften und gefährdet die touristische Wertschöpfung. Im Rahmen des Förderprogramms Nachhaltige Entwicklung 2023–2024 des ARE werden Lösungsansätze in einem partizipativen Prozess entwickelt, in drei Pilotgemeinden praktisch erprobt und anschliessend aufbereitet. Die Ergebnisse stehen allen Gemeinden und relevanten Akteuren zur Verfügung.
- Kunde:
- Bundesamt für Raumentwicklung ARE
- Was:
- Analyse der Situation in den ausgewählten Pilotgemeinden und Entwicklung von standortangepassten Lösungsansätzen
- Wo:
- Gemeinde Lenk, Gemeinde Obergoms, Gemeinde Scuol
- Wann:
- Januar 2024 – Dezember 2024
- Trägerorganisation:
- Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB
- Projektpartner:
- gemeinsame Projektentwicklung SAB zusammen mit gutundgut
Zahlreiche Tourismusgemeinden im Berggebiet sind derzeit mit dem Problem der Wohnungsknappheit konfrontiert. Ein Aspekt ist der mangelnde Wohnraum für meist saisonal beschäftigte Angestellte der touristischen Betriebe. Der Wohnungsmangel erschwert die Suche nach geeigneten Fachkräften. Übertragbare Lösungsansätze fehlen. Mit dem Projekt wird deshalb eine Übersicht über bestehende Lösungsansätze erstellt. In drei Pilotgemeinden werden Ansätze direkt in der Praxis getestet. Die Ergebnisse werden aufgearbeitet und allen Gemeinden und weiteren Akteuren zur Verfügung gestellt.
Dieses Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms Nachhaltige Entwicklung 2023-2024 des ARE zum Thema «Nachhaltiges Wohnen» eingereicht und bewilligt.