Rettet die Dorfbeiz

gutundgut kämpft gegen das Aussterben von Dorfbeizen

Rettet die Dorfbeiz Workshop - Bern, 20. Mai 2026

Viele Gasthäuser in ländlichen Regionen stehen leer. Hohe administrative Hürden, komplexe Auflagen und ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld überfordern klassische Pachtmodelle. Mit ihnen stirbt mehr als Gastronomie: der letzte neutrale Ort für Demokratie, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wenn die Beiz geht, vereinsamt das Dorf.

Eine Lösung: «Rettet die Dorfbeiz» 

gutundgut kämpft gegen das Aussterben von Dorfbeizen in ländlichen Regionen. Gemeinsam mit dem Competence Center for Social Innovation der Universität St.Gallen und GastroSuisse entwickeln wir Grundlagen und praxistaugliche Hilfsmittel, damit Gemeinden und Betreibende ihre Dorfbeiz erhalten oder neu beleben können. Das Ziel ist nicht, das bestehende Modell künstlich am Leben zu erhalten – sondern die Dorfbeiz entlang aktueller gesellschaftlicher Trends und veränderter Bedürfnisse systematisch weiterzuentwickeln.

Der Ansatz: Hilfe zur Selbsthilfe

Aus dem ersten Workshop im Mai 2026 haben sich zwei konkrete Lösungsrichtungen herauskristallisiert – für Gemeinden mit und ohne bestehende Beiz:

Die Vision: Ein Netzwerk für die Schweiz

Das Projekt endet nicht beim einzelnen Dorf. Die Idee ist, dass die Erkenntnisse aus den Pilotgemeinden in eine Toolbox einfliessen, die als systemischer Leitfaden schweizweit eingesetzt werden kann.


Projektphasen 2026–2029

Pilotgemeinde werden?

Wir arbeiten bereits mit ersten Partnergemeinden zusammen, die den Weg für das neue Modell ebnen. Dennoch sind wir offen für weitere engagierte Akteure: Steht eine Beiz in Ihrer Gemeinde leer? Kämpft ein Betrieb mit der Nachfolge oder droht das wirtschaftliche Aus?

Melden Sie sich. Wir prüfen gemeinsam, ob eine Teilnahme am Pilotprojekt in Frage kommt oder wie wir Sie unterstützen können.

Interessenbekundungen und Fragen an:

⭢ Anne van der Pot, Mail

Projekt Unterstützen?

Wir suchen Stiftungen, Förderprogramme und Partner, die diesen Prozess ermöglichen.

Warum fördern? Soziale Infrastruktur zu erhalten ist günstiger als soziale Folgekosten zu tragen. Isolation, schwindende demokratische Teilhabe und Abwanderung sind messbar und wachsen. Dieses Projekt setzt präventiv an – mit wissenschaftlicher Begleitung, echten Pilotgemeinden und einem Ansatz, der auf Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt ausgerichtet ist.

Wofür setzen wir die Mittel ein? Die Förderung ermöglicht die gesamte Projektentwicklung: Konzeption, Aufbau und Begleitung der Pilotgemeinden über drei Jahre sowie die wissenschaftliche Auswertung durch die Universität St. Gallen.

Was Ihre Unterstützung bewirkt Ein erprobtes, übertragbares Modell für soziale Infrastruktur im ländlichen Raum – mit Multiplikatorwirkung für andere Gemeinden schweizweit.


Kontakt Für ein erstes, unverbindliches Gespräch melden Sie sich direkt:

⭢ Rafael Enzler, Mail, +41 44 260 80 51

Den Artikel über dieses Projekt finden Sie hier im GastroJournal.

Möchtest du über dieses Projekt auf dem Laufenden bleiben? Weitere Informationen findest du auf der Website «Rettet die Dorbeiz».